Almada


Diese Seite enthält Meisterinformationen zu allen politischen Ereignissen nach Jahr des Feuers

Das Königreich Almada ist klimatisch und kulturell am ehesten mit Spanien vergleichbar. Durch Almada windet sich der Yaquir, ein großer Fluss, der dem Land einiges an Wohlstand beschert. Über den Fluss wird Handel mit dem Horasreich getrieben und an den Ufern des Yaquir wachsen die besten Weinreben Aventuriens.

Vor wenigen Jahren wurde Selindian Hal von Gareth erst zum König von Almada und dann zum Kaiser des Mittelreiches gekrönt. Damit ist er der Gegenkaiser zu Kaiserin Rohaja von Gareth. Selindian Hal ist oft recht wunderlich und befindet sich ob einer mysteriösen Krankheit seit seiner jüngsten Kindheit in Behandlung durch die Boronkirche. Besonders der Rabe (das Oberhaupt der Boronkirche) kümmert sich oft um Selindian Hal. Trotz oder eben wegen dieser Wunderlichkeit lieben die Almadaner ihren Kaiser, dem sie den Namen Mondenkaiser gegeben haben.

Land und Leute

Sprich in Almada stets übers Wetter. Denn jedes andere Thema erlaubt dem Gesprächspartner anderer Meinung zu sein und dir zu zürnen. - Aus dem Handbuch des Reisenden.
Der Almadaner gilt als stolz und jähzornig. Selbst die Garether Kaiser fluchten regelmäßig über die Eigensinnigkeit der Almadaner. Duelle sind mancherorts fast an der Tagesordnung und das Fechten beliebter Zeitvertreib. Und der Stolz ist nicht ganz unbegründet. Seitdem Tobrien und Darpatien größtenteils zu den Schwarzen Landen gehört ist Almada die Kornkammer des Mittelreichs und auch militärisch würde kein Almadaner vergessen, wie oft man fürs Mittelreich die Kohlen aus dem Feuer hohlte. So konnten die Orks vor Gareth nur deshalb zurückgeschlagen werden, weil ein Ragather Söldnerführer im Rekordtempo nach Gareth geeilt war und mit seinen Reitern einen entscheidenden Angriff führte.
Dabei ist Almada die fortschrittlichste und wohlhabendste Provinz des Mittelreiches. Anders als die Koscher hütet und mehrt man seinen Wohlstand nicht, man lebt ihn. So sind selbst beim einfachen Volk mehrere Gänge beim Essen üblich und nur die Ärmsten trinken Wasser statt Wein.

Großen Wert legt man in Almada auf die Familie. Zur Familie zählen oft auch weggezogene Familienmitglieder, sowie jeweils der komplette Haushalt. Auch hier macht die Streitlust der Almadaner nicht halt und oft werden Fehden zwischen den Adligen in allen Ständen durchgefochten. So spuckt auch der Kutscher einer Familie seinem Kollegen aus der befehdeten Familie vor die Füße. Das die Blutrache längst aus den Gesetzen Almadas gestrichen wurde, stört weder die beteiligten Familien noch die örtlichen Ordnungshüter sonderlich.
Neben Fechtkunst und Wein liebt der Adlige hier das Pferd über alles. Kaum ein Adliger der nicht ein Gestüt betreibt in dem er stolze Rösser züchtet.

Glaube und Wissenschaft

Die einflussreichste Kirche in Almada ist die der Rahja. Wenig verwunderlich, betrachtet man die Leidenschaft des Almadani für Wein, Rösser und Feiern.
Dicht folgt ihr Phex, denn der Almadaner handelt gerne und auch sonst ist der Listige so richtig nach dem Geschmack des Almadaners. Almada wird auch gerne das Land von Fuchs und Stute bezeichnet.
Die drittstärkste Kirche ist ausgerechnet die des Boron. In der almadanischen Hauptstadt Punin liegt die Stadt des Schweigens. Der Haupttempel des Boronkultes.
Das Verhältnis der Almadaner zu den Göttern ist eher von großem Respekt und Freundschaft geprägt, so das Borons Knappe „Väterchen Tod“ sogar im ein oder anderen Trinklied vorkommt.
Eine Sonderstellung hierzulande hat die Hesindentochter Mada. Al´Mada ist der tulamidische Ausdruck für „Land der Mada“. Zwar beschränkt sich die Verehrung Madas auf einige Schreine in Hesindetempeln (und die ein oder andere geheime Sekte), jedoch wird Mada in anderen Regionen eigentlich gar nicht verehrt.

Almada liegt jedoch auch sehr nah an der Khom und so hat der Glaube an Rastullah sich in Almada sehr weit verbreitet. Doch auch die rastullahgläubigen Almadaner sind keine Novadis sondern ebensotreue Almadaner.
Zwar kommt es zwischen den Zwölfgöttergläubigen und den Anhängern Rastullahs häufiger zu Auseinandersetzungen, doch davor sind die Kirchen der Zwölfgötter untereinander hier auch nicht gefeit.

In Punin steht die wohl einflussreichste Magierakademie Aventuriens. Die Puniner Magier sind rechte Stubenhocker, doch gibt es kaum eine Spielart der Magie die man hier nicht schon untersucht hat und zumindest in Grundzügen beherrscht. Viele Zauber wurden in Punin entwickelt oder rekonstruiert.

 
almada.txt · Zuletzt geändert: 27.02.2011 14:21 von toorgan
 
Falls nicht anders bezeichnet, ist der Inhalt dieses Wikis unter der folgenden Lizenz veröffentlicht:CC Attribution-Noncommercial 3.0 Unported
Recent changes RSS feed Donate Powered by PHP Valid XHTML 1.0 Valid CSS Driven by DokuWiki