Das Bornland

Das Bornland liegt an der nordostaventurischen Küste. Entstanden ist es vor vielen Jahren, als der rondraheilige Theaterorden von Arivor gegen die Goblins in den Krieg zog und die Goblins größtenteils vertrieb. Im Jahre 755 BF hat sich das Bornland vom Mittelreich losgelöst. Die Theaterritter holten ihre Familien nach und mancherorts vermischte man sich mit den hiesigen Norbarden oder Nivesen.

Land und Leute

Das Bornland ist - gemeinsam mit Thorwal an der anderen Seite des Kontinents - das nördlichste Land Aventuriens. Früher reichte das Bornland bis ins Ewige Eis des höchsten Nordens, mittlerweile ist das Ewige Eis das Gebiet der Heptarchin und Eishexe Glorana. Der Bornische Sommer ist noch recht warm, der Winter aber umso länger und kälter. Überhaupt ist man hier die meiste Zeit an Eis und Schnee gewöhnt. So haben die Kutschen montierbare Kufen und nahezu jeder hat die Fellkleidung im Schrank hängen. Der typische Bornländer ist Leibeigener und hat so seine eigene Beziehung zu seinem Herren. Ist der Bronjar da buckelt man, ist er nicht da meckert man und wird schlecht über ihn geredet rächt man ihn. Schon so mancher Fremde ist in der Taverne aus Loyalität halbtot geprügelt worden, nur weil er den schimpfenden Einheimischen recht gegeben hat.
Dabei sind Leibeigene wie auch Bronjaren durchaus der Herrin Travia verpflichtet. Gerade im bornischen Land kennt man kaum Tavernen, aber umso freundlicher wird man beim Bronjaren oder bei anderen Leuten aufgenommen und mit Speis und Trank bewirtet.

Der Staat

Das Bornland ist im Grunde kein eigener Staat, sondern ein Zusammenschluss von Kleinststaaten. Jeder Bronjar kann auf seinem eigenen Land walten, wie es ihm gefällt. Dazu kommt, das der überwiegende Teil der bornischen Landbevölkerung Leibeigene der Bronjaren sind. Einzig die Städte Festum, Norburg und Firunen haben Selbstverwaltungsrechte. Im Bornland gilt die Regel „Stadtluft macht frei“ daher noch etwas eher, als in anderen Staaten. Alle 5 Jahre wählen die Bronjaren auf der Adelsversammlung ihren Adelsmarschall, der jedoch überwiegend repräsentative Aufgaben und Privilegien hat.

Bronjaren

Jeder Nachkomme eines Theaterritters ist adlig und hat eine Stimme in der Adelsversammlung. Diese Regel der bornischen Verfassung klingt einfach, sorgt aber für viele merkwürdige Situation.
Einige Beispiele, die auswärtige Leute verwirren können:

  • Ein zerlumpter Hungerleider im Festumer Armenviertel ist Herzog und stimmberechtigt.
  • Einem Kriegshelden wurde die Baronswürde angetragen und er hat sich viel Land verarmter Adliger zukaufen können. Er herrscht über 2000 Leibeigene und hat ein Schlösschen und fünf Burgen, ist aber nicht stimmberechtigt und wird sich niemals Bronjar nennen dürfen.
  • Ein reicher Händler aus Festum, hält sich in seinem Haushalt drei Barone und einen Grafen, die bei ihm ein geregeltes Leben ohne jede Arbeit haben. Sie müssen nur alle fünf Jahre im Sinne des Händlers wählen gehen.


Verarmte Adlige ohne Landbesitz werden als Brückenbarone bezeichnet.

Die Städte

Die Städte Festum, Norburg und Firunen haben Selbstverwaltungsrechte und werden nicht vom Adel kontrolliert. Nahezu alles, was man in anderen Ländern übers Bornland weiß, weiß man von der Stadtbevölkerung. Das ist umso erstaunlicher, da Festumer Händler bis an die Südspitze Aventuriens bekannt und berühmt sind. Die Spaltung zwischen Stadt- und Landbevölkerung ist viel größer, als in anderen Gegenden. Dem Festumer Bürger gilt der Leibeigene kaum als Landsmann. Umgekehrt sieht der Leibeigene den Bürger eben eher als Festumer, und nicht als Bornländer.

 
bornland.txt · Zuletzt geändert: 30.03.2011 01:57 von felandrion
 
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