Dämonen

Dämonen sind die Bewohner der Siebten Sphäre. Nahezu jeder Aventurier weiß, das diese Wesen gefährlich und böse sind. Nur in den Tulamidenlanden ist die Dämonenbeschwörung bis heute eine große, wenn auch gefährliche Kunst. Bis zur Invasion der Verdammten (1019 bis 1021 BF) hatte jedoch kaum ein Aventurier einen Dämonen gesehen oder auch nur von ihm gehört. So waren Dämonen (in den meisten Religionen die Gegenspieler der Götter) eher Teil von schauerlichen Geschichten am Lagerfeuer oder ein Mittel ungehorsame Kinder gefügsam zu machen.

Seid jedoch der Dämonenmeister Borbarad große Teile Ostaventuriens mit dämonischer Hilfe erobert hat, sind Dämonen wieder deutlich präsenter. Alltag sind sie jedoch bis heute nur in den Schwarzen Landen. Während der Invasion der Verdammten und der damit einhergehenden Verbreitung der Lehren Borbarads, fanden die Dämonologen jedoch auch sehr starken zulauf, so das es heute überall in Aventurien deutlich wahrscheinlicher ist Dämonen zu begegnen als früher.

Herkunft

Dämonen kommen aus einer anderen Sphäre. Normalerweise sind sie nicht in der Lage, selbstständig von der Siebten in die Zweite Sphäre zu wechseln. Ein Dämonologe muss den Dämon beschwören und ebenso ist es für Exorzisten (oder auch Dämonologen) möglich Dämonen wieder zurückzuschicken. Für beides benötigt man jedoch die Kenntnis wie man so etwas macht und die kann man nicht überall und erst recht nicht mal nebenbei erwerben.

Zuordnung & Philosophie

Die mächtigsten Dämonen sind die Erzdämonen. Sie sind die verzerrten Spiegelbilder der Zwölfgötter. So ist z.B. Blakharaz, das Gegenstück zu Praios, der Erzdämon der rücksichtslosen Rache. Er wird oft von Leuten angerufen, die darin die letzte Möglichkeit sehen zu ihrem Recht zu kommen. Belkelel, das Gegenstück zu Rahja, wird oft von unglücklich Verliebten angerufen, um die geliebte Person wenn schon nicht durch echte Liebe, dann durch sklavische Lust an sich zu binden. In einigen Fällen stehen die Erzdämonen für das genaue Gegenteil (Peraine = Heilung, Belzhorash = Seuchen), in vielen Fällen stehen sie jedoch eher für eine Pervertierung der Zwölfgöttlichen Lehren. So fällt es vielen gar nicht auf, das sie den rechtschaffenen Weg der Zwölfgötter verlassen haben. Ein Beispiel: Ein Kind wurde von einem Adligen getötet. Der Vater zieht den Adligen vor ein Gericht, aber der Adlige bekommt jedoch Recht, weil er sich von angesehenen Freunden ein falsches Alibi hat ausstellen lassen. Der Vater kann mit dieser Ungerechtigkeit nicht leben und ergreift die Initiative. Wenn er verzweifelt genug ist, mag es sein das er Hilfe von einer Macht erfährt, die er niemals bewusst anrufen würde.

 
daemonen.txt · Zuletzt geändert: 15.03.2011 10:04 von lasanda
 
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