Der Namenlose Gott, auch bekannt als der Gesichtlose, der Dreizehnte und das Rattenkind, war einst einer der 13 ursprünglichen Götter, angeblich sogar der Stärkste von ihnen, weswegen er auch gegen seine 12 Geschwister in den Kampf zog um die alleinige Herrschaft über Dere zu erlangen.
Jedoch unterlag er und wurde von den Göttern, so sagen es die Mythen, in dem sternenleeren Riss des Nachthimmels angekettet und sein Name wurde ihm genommen, damit niemand ihn mehr anbeten würde können. Angeblich ist die Bresche im Sternenhimmel wo er angekettet ist von ihm selbst im Kampf geschlagen worden, als er versuchte die Dämonen nach Dere zu holen, um ihm im Kampf gegen seine Geschwister beizustehen (Siehe auch Sphärenmodell).

Seit dem Krieg der Götter ist die Anbetung des Namenlosen strengstens verboten und wird mit dem Tode bestraft. Heimlich wird sein Glaube fortgeführt und es scheint keinen Mangel an Anhängern zu geben, vor allem da der Namenlose in der Lage ist, seinen Anhängern beeindruckende karmale Macht zu verleihen. Das Ziel der Anhänger des Namenlosen ist es, ihn aus seinem Gefängnis zu befreien. Um den Namenlosen Gott zu stärken opfern ihm seine Anhänger eigene aber vor allem auch fremde Lebenskraft und verpfänden ihm ihre Seele. Jede Kultur kennt seine eigenen Namen für ihn und in jedem Äon versucht der Namenlose, die herrschende Rasse zu verderben.

Die Anhänger des Namenlosen sehen aber vor allem Intrigen und Ränke als ihre größte Stärke an, sie unterwandern unbemerkt Städte und versuchen einflußreiche Positionen zu besetzen, wo es ihnen leichter fällt andere Menschen zum Glauben des namenlosen Gottes zu bekehren. Anders als Dämonenpaktierer ist den Anhängern des Namenlosen nicht anzusehen, dass sie vom Zwölfgötterglauben abgefallen sind, auch ist es ihnen oft schwer nachzuweisen, da sich vor allem die höher stehenden Geweihten ausgezeichnet auf Täuschungen und Intrigen verstehen.

Die fünf Tage zwischen Jahresende (30. Rahja) und Jahresbeginn (1. Praios) werden die Namenlosen Tage genannt, denn sie stehen unter der Schirmherrschaft des finsteren Gottes. In diesen Tagen steht im Zenit des Nachthimmels anstelle von einem der zwölf heiligen Sternbilder nur die Sternenleere. Diese fünf Tage sind stets gezeichnet von Chaos und Wahnsinn, denn in diesen Tagen ist die Macht der Zwölfgötter geschwächt, und es geschehen unheimliche Dinge. Auf dem Lande verbringt die einfache Bevölkerung die verfluchten Tage zumeist in ihren Häusern und keiner, der bei Verstand ist, setzt einen Fuß vor die Türe. Kinder, die an einem der fünf Namenlosen Tagen geboren werden, gelten als vom Schicksal gezeichnet.

Aspekte: Macht, Selbstsucht, Lüge und Verrat, Hass, Zerstörung
Verbreitung: ganz Aventurien, jedoch fast überall verboten
Weltliche Aufgaben: keine
Toleranz gegenüber Andersgläubigen: gering

 
der_namenlose.txt · Zuletzt geändert: 16.02.2011 00:23 von toorgan
 
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