Die Magierphilosophie

Erfindung und Verbreitung

Die Magierphilosophie ist eine philosophische Hypothese, die Hauptsächlich bei Magiern verbreitet ist. Erfunden wurde sie von dem Hochelfen Ometheon.

Kernaussage

Die Magierphilosophie besagt, das Götter erst durch den Glauben kulturschaffender Lebewesen existieren.
Dies legt 2 Schlüsse zu:
1. Götter können aufhören zu existieren, wenn niemand mehr an sie glaubt.
2. Jedes Wesen, das ein Volk von seiner Göttlichkeit überzeugen kann, kann auch zum Gott werden.

Strömungen

Der gemäßigte Teil der Magierphilosophie ist eigentlich recht harmlos.
Sie zweifelt keinesfalls die Existenz der Götter an und genaugenommen ist sie ein logischer Beweis, das die Zwölfgötter unheimlich mächtige Wesen sind, da ja unheimlich viele Menschen an sie glauben.
Sie kann ein Wesen davon abhalten, zu den Göttern zu beten. Eigentlich tut sie das aber nicht, da die Götter ja auch einen Schutz für ihre Verehrer biegen. Und wer möchte sich schon dieses Schutzes berauben.
Einen Praios-Geweihten sollte man mit dieser Theorie trotzdem nicht bekehren wollen.


Anders sieht das bei der radikalen Strömung aus:
Ometheon entwickelte seine Theorie zur gleichen Zeit und am gleichen Ort an dem Pardona den Untergang der Hochelfen herbeiführte.
Zwar hatte er mit dem Untergang nichts zu tun, doch lieferte er ihr einen Denkanstoß in eine sehr gefährliche Richtung.
Die Elfe schuf mittels Dämonologie ihr eigenes Volk und lässt sich von diesem als Göttin verehren, um dereinst selbst zur Göttin zu werden.

Verbreitung

Hochburgen der Magierphilosophen sind die Magierakademien in Punin und Thorwal.
Vereinzelt dürften sich Anhänger der Magierphilosophie an vielen grauen und schwarzen Akademien aufhalten.
Die Akademien der Weißen Gilde sind wegen ihrer starken Nähe zu den Kirchen recht frei von derlei Ketzerei.

 
magierphilosophie.txt · Zuletzt geändert: 17.02.2011 01:34 von felandrion
 
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