Was ist ein Rollenspiel?

Viele kennen Rollenspiele nur vom Computer: Final Fantasy oder World of Warcraft wären die wohl prominentesten Beispiele für Single- bzw. Multiplayer Rollenspiele am Computer.

Ein Pen-&-Paper-Rollenspiel im Sinne von DSA, ist jedoch eine etwas andere Art: Hier geht es vor allem darum, dass die Spieler in die Rollen von fiktiven Charakteren (bei DSA Helden genannt) schlüpfen und gemeinsam durch Erzählen Abenteuer erleben.

Einer der Mitspieler übernimmt dabei die Rolle des Spielleiters (auch Meister genannt). Seine Aufgabe ist kurz gesagt die des Drehbuchautors, Regisseurs und Kamermanns in einem Film: Er beschreibt die Schauplätze, steuert und spielt alle NSCs (Nicht Spieler Charactere - also alle Charactere die nicht von einem Spieler gesteuert werden), vom einfachen Dorfbewohner bis hin zum menschenfressenden Oger den die Helden bekämpfen, auch ist er der Einzige, der die Umstände und Hintergründe der Geschehnisse kennt. Zu diesem Zweck ist er meist im Besitz der Spielmaterialien, wie Regelwerke und Abenteuerbände. Während Erstere eben für alle Regelfragen Hilfestellung bieten, beschreiben Zweitere ein Abenteuer, aus ihnen entnimmt der Spielleiter alle Informationen die er an die Helden weitergibt - egal ob es sich dabei um die Beschreibung eines Dorfes, eines NSCs oder eines Monsters handelt.

Die anderen Mitspieler verkörpern die Helden, sie beschreiben nur was der Charakter den sie spielen tut, sagt, denkt, fühlt, wie er auf die Umwelt und die anderen Mitspieler reagiert etc.
Sie stellen quasi die Hauptdarsteller des Buchs oder Films dar, allerdings treffen die Spieler die Entscheidungen was und wie ihre Helden es tun und beeinflussen so nicht nur die augenblickliche Situation in der ihre Helden sind, sondern eventuell auch den gesamten verlauf des Abenteuers.

Dabei sind kaum Grenzen gesetzt, im Gegensatz zu Rollenspielen am Computer, die einem eine Begrenzung der Handlungsfreiheit auferlegen müssen und oft nur begrenzte Interaktionsmöglichkeiten mit der Umwelt anbieten, existiert eine solche Einschränkung bei Pen&Paper Rollenspielen nicht. Der Charakter (die fiktive Figur, die man als Spieler verkörpert) kann grundsätzlich alles tun (oder zumindest versuchen), was dem Spieler in den Sinn kommt - allerdings muß er mit den Konsequenzen leben, da die Umwelt und auch die Helden die von den Mitspielern verkörpert werden, natürlich auf alles reagieren werden…

Ein Beispiel

kommt bald :)

 
rollenspiel.txt · Zuletzt geändert: 15.02.2011 19:49 von toorgan
 
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